Ein Blick hinter die Kulissen der Bundesliga

Der “Mord in der ers­ten Liga” wird nach 90 Minu­ten zu Ende sein - und ein Nach­spiel für den Täter haben. Am Sonn­tag, 20. März, zeigt das Erste um 20.15 Uhr Char­lotte Lind­holm neuen “Tatort”-Fall. Er führt die von Maria Furt­wäng­ler gespielte Kom­mis­sa­rin ins Herz des deut­schen Fuß­balls: die Bun­des­liga. Als nach einer wich­ti­gen Begeg­nung der Profi Kevin Faber erschla­gen am Ufer eines Sees auf­ge­fun­den wird, gibt es meh­rere Spu­ren, denen Char­lotte Lind­holm nach­ge­hen muss: Hatte der Spie­ler mit einem kri­ti­schen Inter­view den Zorn gewalt­be­rei­ter Fans auf sich gezo­gen? Oder stammt der Täter aus dem pri­va­ten Umfeld Fabers? Denn der lebte zwar glück­lich mit sei­ner Freun­din zusam­men. Aller­dings gibt es zahl­rei­che Indi­zien, die auf ein homo­se­xu­el­les Dop­pel­le­ben deu­ten. Nils Will­brandt insze­nierte den span­nen­den Krimi nach einem Buch von Harald Göcke­ritz und drehte dabei auch im voll­be­setz­ten Sta­dion von Han­no­ver 96 wäh­rend des Nord­der­bys gegen den HSV. Die “Initi­al­zün­dung” zu die­sem Film stammte laut Maria Furt­wäng­ler jedoch von DFB-Chef Theo Zwan­zi­ger: “Er sprach mich bei einer Ver­an­stal­tung an und sagte: ‘Das Thema Homo­pho­bie und Fuß­ball - Wie wär’s, wenn ihr da mal was macht beim ‘Tat­ort’? - Das fand ich so eine gute Idee, dass ich auf den Sen­der und die Pro­du­zen­tin zuge­gan­gen bin und gesagt habe: Lasst uns das unbe­dingt machen!” Der Film solle eine Anre­gung sein, ein­mal über die­ses Thema nach­zu­den­ken - “auch über eigene Vor­ur­teile”, so die Schau­spie­le­rin. In Neben­rol­len sind unter ande­rem Fritz Roth, Luk Pfaff und Ben­ja­min Sad­ler zu sehen sein. Letz­te­rer spielt den Jour­na­lis­ten Jan Lie­ber­mann, der under­co­ver in der Hooligan-Szene recher­chiert und an den Char­lotte Lind­holm nicht nur beruf­li­che Inter­es­sen zu haben scheint … Zahl­rei­che Bil­der zum neuen “Tat­ort” fin­det Ihr wie immer in der Gale­rie “Kino & TV”.

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