Gefühlschaos und Quotensieg

Trotz star­ker Kon­kur­renz durch die Pri­vat­sen­der und Hape Ker­ke­lings Jah­res­rück­blick im ZDF holte sich der NDR-Tatort “Schwarze Tiger, weiße Löwen” mit Maria Furt­wäng­ler in der Haupt­rolle am Sonn­tag­abend den Quo­ten­sieg beim Gesamt­pu­bli­kum. Über 9,4 Mil­lio­nen Zuschauer schal­te­ten ein, um zu sehen, wie Kom­mis­sa­rin Char­lotte Lind­holm einen höchst dra­ma­ti­schen Fall von Kin­des­miss­brauch löste - und von Jour­na­lis­t Jan Lie­ber­mann (Ben­ja­min Sad­ler) ins Gefühls­chaos gestürzt wurde. Auch wenn der sich nach einer gemein­sa­men Lie­bes­nacht äußerst kühl gibt und auf Dis­tanz geht: “Es ist auf jeden Fall geplant, Jan Lie­ber­mann wei­ter­zu­er­zäh­len”, ver­spricht Maria Furt­wäng­ler in einem Inter­view mit dem NDR. Berichte, wonach die Schau­spie­le­rin ihren Abschied vom “Tat­ort” plant, erteilt sie jedoch eine Absage. “Es gibt kei­nen Plan, dass sie jetzt auf­hört”, sagte ihr Mana­ger Andreas Fünf­geld auf Anfrage der “SZ”. Auch NDR-Fernsehfilmchef Chris­tian Grand­erath scheint wei­ter fest mit Maria Furt­wäng­ler zu planen.

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