Ärzte für die Dritte Welt

Wer ein Leben ret­tet, ret­tet die ganze Welt

Diese Orga­ni­sa­tion habe ich 1995 ken­nen gelernt, die Arbeit der Ärzte habe ich erst­mals in Nai­robi erlebt. Dort arbei­tete ich als Ärz­tin für kurze Zeit auch sel­ber mit. Die­ser erste Besuch im Slum war für mich, aus mei­ner behü­te­ten Welt kom­mend, ein ech­ter Schock. Zum Glück konnte ich als Ärz­tin etwas tun und musste nicht ohn­mäch­tig zuse­hen. Als rei­ner Beob­ach­ter ist das Elend in den Slums sehr viel schwe­rer aus­zu­hal­ten. Natür­lich fragt man sich: Was kön­nen wir schon bei so viel Leid (vor allem HIV) aus­rich­ten. Doch wenn man inmit­ten der Armut und des all­ge­gen­wär­ti­gen Todes in ein lachen­des Kin­der­ge­sicht bli­cken kann, weiß man, die Arbeit ist alles andere als umsonst. Es gibt ein schö­nes hebräi­sches Sprich­wort aus dem Tal­mud dazu: “Wer ein Leben ret­tet, ret­tet die ganze Welt.” Seit der Zeit in Nai­robi war ich mehr­fach selbst als Ärz­tin in Kolk­ata (Indien) und zuletzt auf den Phil­ip­pi­nen und nutze, wann immer es geht, meine Bekannt­heit als Schau­spie­le­rin, um diese gute Sache einer brei­ten Öffent­lich­keit bekannt zu machen. Ich fühle mich nicht so wohl in der Rolle der Charity-Queen, die Galas ver­an­stal­tet, son­dern ich bin lie­ber bei den Pro­jek­ten vor Ort, ver­su­che zu ver­ste­hen, was wir wo brau­chen, und über­lege, wie wir das am bes­ten bekom­men, bzw. werbe für meine Orga­ni­sa­tion in der Öffent­lich­keit, wo immer es passt. Ich kann mich nur des­halb so für die “Ärzte für die Dritte Welt” ein­set­zen, weil ich sehr davon über­zeugt bin. Jede Pro­jekt­spende fließt zu 100 Pro­zent in die Pro­jekt­ar­beit und ein sepa­ra­ter För­der­kreis über­nimmt die gesam­ten Verwaltungskosten.

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BLZ: 520 604 10

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